An der Nordseeküste - Shadowrun bei Stefanie - Woche A - 13.05.

Beiträge zu Spielrunden aus dem zweiten Trimester 2019

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Roland
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An der Nordseeküste - Shadowrun bei Stefanie - Woche A - 13.05.

Beitrag von Roland » Di Apr 30, 2019 10:59 pm

An der Nordseeküste

Schatten an der Nordsee. Jeder kennt Hamburg, "meine Perle", wie die Einwohner sie liebevoll nennen. Die Nordsee hat hier vor vielen Jahren Hallo gesagt und war gekommen, um zu geblieben. Aber so richtig viel Wasser ist das natürlich nicht. Da gibt es Alsterwasser, trübes Wasser, Brackwasser, Tide, Giftbrühe, Kabbelwasser, Watt. Ja watt?

Und diesmal ist, so erklärt Euch die Schieberin, wohl jemand da draußen geblieben. Gut verdienende Eltern vermissen ihren Sohnemann. Da ist ordentlich Knete zu holen. Aber natürlich ist auch Eile geboten. Da zieht ein Sturm auf. Könnte ungemütlich werden. Findige Schattenläufer werden gesucht, denn die Hansec hat bereits mit bedauernden Beileidsbekundungen abgelehnt. Aber die Mutter ist sich sicher, der Jung lebt noch. Noch...

"Shadowrun 5" ist ein Rollenspiel im Cyberpunk-Genre der nahen Zukunft 2080, gemixt mit Fantasy-Elementen wie Orks, Elfen oder Zwergen sowie einer Würze Magie. 5 aufgeweckte Charaktere werden gesucht. Wir spielen mit dem sehr umfangreichen Basis-Regelwerk, aber ohne weitere Zusatzbände. Interessante Vor- und Nachteile sowie Hobbies runden den Schattenprofi ab. Alles andere ist Verhandlungssache. Trust your smiling Gamemaster!!!

An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand
Sind die Fische im Wasser und selten an Land

Gudrun
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Im Konferenzraum der Tiere

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Stefanie
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Re: An der Nordseeküste - Shadowrun bei Stefanie - Woche A - 13.05.

Beitrag von Stefanie » Di Mai 14, 2019 7:00 pm

Wie traditionell bei Shadowrun würde ich mich freuen über fluffige Charaktereinführungen.
Einen ersten Blick in Euren Auftrag in Hamburg konntet Ihr ja bereits werfen. :)

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Re: An der Nordseeküste - Shadowrun bei Stefanie - Woche A - 13.05.

Beitrag von Ralph » Mi Mai 15, 2019 10:26 am

Zeus

Schon als junger Elf hatte Wilhelm „Zeus“ Heinrich Interesse und eine Begabung für Technik.
Da Technik aber teuer ist, brauchte er einen guten Arbeitgeber…und so kam er zum Militär.
Als Rigger eines Kampfhubschraubers in Verbund mit mehreren Drohnen verdiente er sich seinen Spitznamen „Zeus“.
Aber mit der nötigen Expertise und Ausrüstung bekommt man oft mehr mit, als gut für einen ist und die „ach so noblen Auftraggeber“ sind häufig leider alles andere als „nobel“ und die „bösen rebellischen Streitkräfte“ sind häufig auch einfach nur Menschen, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
Zeus verließ zusammen mit seinen Kumpel (Hades (Kontakt „Ork-Söldner/Ex-Militär)) unehrenhaft das Militär und startete seine eigene Karriere als Rigger in den Schatten.

Den Haarschnitt hat er behalten und auch im Kleidungsstil kommt das Militär noch an einigen Stellen durch, wobei er hier seine Freiheit genießt und das ein oder andere technische Spielzeug verbaut (elektrochromische Panzerweste mit Schockstreifen).
Der Dienst beim Militär hat ihn eine gewisse Paranoia gelehrt und wenn er schläft, dann immer in der Nähe oder in seinem Roadmaster und nie ohne wenigstens seine beiden Nahkampfdrohnen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Meistens wirkt er ein wenig „durcheinander“ und ist fast permanent mit einer Hand im AR Befehle am verschicken oder Informationen zu sammeln.
shadow_zeus.jpg
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Re: An der Nordseeküste - Shadowrun bei Stefanie - Woche A - 13.05.

Beitrag von Gudrun » Do Mai 23, 2019 8:09 pm

Kendra und was schon alles geschah, sollte ich was vergessen haben oder Namen falsch notiert bitte ich um Ergänzung

Kendra „Kenny“ Jamieson, Zwergin aus Newcastle/Tynesprawl/Vereinigtes Königreich
Aussehen: recht hübsch, halblange, braune Haare, kleidet sich gerne elegant mit einer Vorliebe für Understatement. Sie hat gelernt eher unauffällig aufzutreten so das niemand sie wirklich beschreiben könnte, der nur flüchtig mit ihr zu tun hatte. Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine der unzähligen höheren Angestelten eines der Konzerne, vor allem wenn sie arbeitet.

Kendra hatte nach einer guten Schulbildung, für die Newcastle ja bekannt ist eine weitere Ausbildung in allem, was für Infiltration und Wiederbeschaffung nötig ist beim örtlichen Chapter der Chinese Deadly Dwarfs.
Aus dieser Zeit mit den Dwarfs hat sie eine Vorliebe für Motorräder, besonders Geländemaschinen behalten. Die benutzt sie ebenso für ihre Arbeit als auch in der Freizeit. Wenn es sich gerade ergibt nimmt sie auch an dem ein oder anderen Motocross Wettbewerb teil

Sie hat mit deren Zustimmung selbständig im Tynesprawl und Scotsprawl gearbeitet und war recht erfolgreich bis sie versehentlich einem der Lieutennants der Dwarfs auf die Füße getreten ist.

Zu ihrem Glück konnte einer ihrer Freunde sie warnen und sie ging dann erst mal Richtung London.
Der Freund hatte ihr auch gleich die Kontaktdaten von Mr. Smith gegeben, weil ohne Geld kommt man ja auch in London nicht weit.

Der Auftrag war ziemlich undurchsichtig, irgendwie wollten sehr viele Parteien das Zielobjekt erlangen.
Na ja, Kendra konnte mit einigen anderen den Auftrag ausführen, sie hatten aber so viel Staub aufgewirbelt, das sie erst mal untertauchen mussten.
Ausserdem fand Kendra das London ihr nicht die nötige Freiheit für eine angemessene Entfaltung bot und sah sich nach einem neuen Wirkungsbereich um.

Genau in dem Moment erreichte sie eine Einladung aus Hamburg. Gegen einen kurzen Trip nach dort hin um alte Bekannte aus Newcastle zu treffen und ein bisschen Spass zu haben hatte sie nichts einzuwenden.
Sie reiste Freitags an und verbrachte eine entspannte Zeit mit vielen Gesprächen und erfuhr dabei, wie schlecht es inzwischen um Newcastle stand. Dorthin wollte sie nicht zurück, also sah sie sich ein wenig in der Stadt um, meistens eher touristisch, aber natürlich auch um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen und vielleicht das ein oder andere Hilfreiche aufzuschnappen.

Am Montag bekam sie eine Nachricht, in der sie für abends zu einem Treffen in die Villa der Familie Schmidt eingeladen wurde, zu einem „Ausflug an den Strand“ Das hörte sich doch vielversprechend an, da hatte sie wohl den Richtigen gegenüber angedeutet, das sie hier arbeiten wollte.
Die Adresse führte sie in die Gated Community Alsterglanz in Stormarn. Der Pförtner der Anlage wies ihr der Weg, 5. Haus, 2. Strasse rechts. Keine Aufgabe für ihre Yamaha, erreicht sie wenig später ein für diese Gegend eher bescheidenes Haus mit zweieinhalb Stockwerken und lediglich 2 Luxuswagen in der Remise
Dort war noch genug Platz, also stellt sie ihre Maschine unter und klingelt an der Haustür. Ein chinesischer Butler öffnet und führt sie durch einen mit chinesischen Kunstwerken geschmückten Flur in ein pompöses chinesisch eingerichtete Wohnzimmer. Auf der einen Seite stehen große Aquarien an der Wand , in 2 Ecken stehen unauffällige Muskelprotze, ausserdem ein Sofa, das wohl auch für einen Troll gereicht hätte.
Weitere Gäste sind ein Ork im Anzug, ein schmächtiger Elf, ein weiterer Elf mit Dreadlocks, der recht abgerissen aussieht, ein Mensch, der wie ein Lieferjunge wirkt und ein weiterer Mensch mit einem auffälligen roten Irokesenhaarschnitt.
Offensichtlich sind jetzt alle erwarteten Gäste angekommen denn der Hausherr, ein mittelgroßer Chinese betritt zusammen mit einer sehr zierlichen, sehr hübschen mittelalten Dame den Raum.
Er stellt sich als Herr Jonathan Hau mit Gattin vor und erklärt uns, das er Hilfe beim Wiederauffinden seines Sohnes Bonian benötigt.
Der junge Mann ist 19 Jahre alt und studiert im ersten Semester Meeresbiologie. Am Freitag wollte er mit einigen Komilitonen zu Forschungszwecken ins Watt. Von dieser Exkursion ist er nicht zurückgekehrt. Die HanSec geht von einem bedauerlichen Unfall aus, da am Freitag plötzlich ein Sturm ausbrach und stellt keine weiteren Nachforschungen an. Da aber keine Meldung an Doc Wagon ging und auch keine Leichen gefunden wurden sollen wir herausfinden, was da im Watt passiert ist und Bonian am besten lebendig wieder nach Hause bringen.

Nach zähen Verhandlungen bietet Herr Hau jedem von uns 20 000 direkt und weitere 20 000 bei Erledigung des Auftrags. Per Comlink kommt die Info das Herr Hau seine Finger wohl in etlichen Massageläden und ähnlich halbseidenen Geschäften hat (Von dem schmächtigen Elfen?)
Er hat für uns eine Videokonferenz mit dem Professor seines Sohnes, einem Professor Dr Josef Hauberger arrangiert,da der zur Zeit nicht in Hamburg ist.
Aber zuerst führt uns der Butler in die Räume des Sohnes. Er bewohnt 3 Räume im Obergeschoss, ein Schlafzimmer, ein Jugendzimmer mit reichlich Hightech Multimedia und ein kleines , sehr aufgeräumtes Studierzimmer. An allen Wänden hängen Poster von angesagten Bands und ein paar Pokale von Golfturnieren stehen herum. Bei näherem Hinschauen finden wir Kondome, im Bad ein Damenhöschen und einige Zettel mit Komlinknummern in weiblicher Handschrift.
Bei dem Gespräch mit dem Professor kam nicht besonders viel heraus. Insgesamt besteht die Gruppe aus 7 Studenten die mit ihm zusammen Dienstag auf Mittwoch in der Nähe der ökologischen Station der Universität Hamburg unterwegs waren. Vom Bahnhof Pinneberg aus ist die mit einem Fussmarsch in 2 Stunden zu erreichen. Weiter gibt er uns die Namen der übrigen Studenten, Adrian Tickler,Cecilia Lorenzo, Daniel MacMarrick, Sam Emil Huff, Fabian Schreiber, Giolia Rossi und eben Bonian Hau.
Von allen 7 Studenten fehlt bisher jede Spur, aber, wie wir vom Butler erfahren ist das Auto von Bomian am Bahnhof in Pinneberg gefunden worden, na ja, das was noch davon übrig ist. Am Ende des Gesprächs verweist uns der Professor noch an einen Hein Brecht der als Sicherheitsmann in der ökologischen Station arbeitet.
Morgen wollen wir uns mit dem Besitzer eines für das Watt geeigneten Fahrzeugs treffen und selber nachschauen.

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