Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beiträge zu Spielrunden aus dem ersten Trimester 2018

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Gudrun
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Gudrun » So Feb 11, 2018 8:01 pm

Auch von mir vielen Dank, Stefanie :-)

jan_k
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von jan_k » Mo Feb 12, 2018 5:59 pm

Die Jans sind unterwegs!

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Stefanie
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Stefanie » Di Feb 20, 2018 2:22 pm

Der tapfere Recke Lares aus Weiden war ebenfalls auf der Wanderung. Ihn zog es gen Gareth. Aber nun hatte er sich verlaufen und war im Kosch-Gebirge gelandet. Unverzagt marschierte er einem leicht bewaldeten Weg entlang, als eine Handvoll Goblins heranschnaufte. Sie waren teils verletzt und wirkten recht desolat. Freundlich fragte Lares sie in der Goblinsprache nach dem Weg, was sie aber auf die Idee brachte, doch endlich irgendwen überfallen zu können. Schon drangen sie auf den verdutzten Lares ein, der sich eher schlecht als recht zu wehren wusste. Diesen Lärm vernahmen die anderen, und Omoriel schickte einen Pfeil zur Hilfe. Taya-zo bedrohte sie auf Goblinisch. Da nahm der Goblinhaufen endgültig reißaus.

Gemeinsam führte die Schafhirtin Irmi sie nach Altenbrück. Das Dorf erreichten sie zur Abenddämmerung. Von den Dorfvorsteherinnen, der Wirtin Gunelde und der Praios-Geweihten Praionde, wurden sie ob ihrer mutigen Taten herzlich willkommen geheißen und ins Gasthaus eingeladen. Hier lebten wirklich Menschen und Zwerge zusammen. Geschichten und Legenden wurden ausgetauscht. Auch Rogal kam aus sich heraus und erzählte von seinem verbrannten Gesicht. Hier hatte er nämlich in einer Schlacht, wo auch Lares Großvater mitgekämpft hatte, eine Familie aus einer Feuersbrunst gerettet und dafür nur einen Rüffel sich eingehandelt. Denn das hatte ja nicht Befehl gehört. Kein Wunder, dass der Zwerg so mürrisch war. Und Eldars Wildsau wurde für das Lichtfest vor den Namenlosen Tagen vorbereitet. Eldar gab sich dann auch gut dem Rausch hin. Die Köchin war übrigens auch eine Zwergin, genauso wie der Schmied Robosch. Der schien auch verliebt zu sein, fragte sich nur, in wen.

Morgen war aber der Tag der Zehntzahlung, was die hiesige Steuer an die Obrigkeit ausmachte. Praionde würde sie wie immer eintreiben. Es war der 29. Juni. Nach einem deftigen Frühstück waren auch die Gefährten zum Ritus in den Praios-Schrein eingeladen. Doch dann kam Praionde ganz aufgelöst – die Zehnttruhe war gestohlen. Im allgemeinen Dorf-Aufruhr bekamen sie mit, dass es in der letzten Zeit mehrere Diebstähle gegeben hatte. Dazu fing es auch noch an zu regnen. Und wohlmöglich würde in zwei Tagen die Welt untergehen – die Namenlosen Tage drohten.

Flehentlich bat Praionde die wackeren Abenteurer zur Hilfe. Und natürlich war Recke Lares sofort bereit, denn das war ja Rondra-gefällig. Der Rest der Gefährten machte mehr oder weniger freudig mit. Praionde berichtet, dass der Familie Hasenbrodt eine goldene Dukate gestohlen worden war, der Familie Eichbusch ein goldener Praios-Talisman und dem Krämer Ettel Algereim ein goldener Siegelring. Die Zehntruhe war schwer und mit Kosch-Basalt ausgekleidet. Wohl 3.000 Münzen waren bereits gesammelt worden. Und nun war sie aus dem Praiosschrein aus dem schweren Schrank gestohlen worden. Neben den Münzen hatte Praionde hier noch einen Kohlkopf großen Klumpen Meteoreisen aufbewahrt, den sie vor kurzem im Dorfbach Baumel gefunden hatte.

Als Verdächtige hatte die gestrenge Praionde zwei außerhalb des Dorfes lebende ausgemacht – die Jägerin Jadwine und den Elf Eilidiel. Dazu verhielt sich auch der Schmied und Zwerg Robosch seltsam, weil unausgeschlafen und unzuverlässig in seiner Arbeit.

Die Gefährten ließe sich zunächst den Praios-Schrein im Norden des Dorfes zeigen. In einem Seitenflügel neben dem Ingerimm-Schrein war in einem Seitenflügel die Sakristei für die Geweihte. Der Schrank war nicht beschädigt, auch gab es keine Schleifspuren von einer schweren Truhe. Nur die Spur eines Handkarren war zu sehen, aber die verlief sich auf dem Dorfplatz.

Sie teilten sich nun auf, denn die Zeit bis zur Ankunft des Namenlosen drängte. Omoriel und Eldar wollten den Elf Eilidiel aufsuchen, Rogal und sein neuer Schüler Lares wollten zum Zwerg Robosch. Blieben noch Alinde und Taya-zo zur Jägerin Jadwine.

Eldar und Omoriel wanderten aus dem Dorf heraus durch ein Waldgehölz. Auf einer Lichtung hatte der Elf Eilidiel unter einem Baldachim sein Lager aufgeschlagen. Er war sehr hager und weißhaarig. Wie er Omoriel sah, wirkte er einen Banbaladin-Zauber, einen Freundschaftszauber auf die Elfe. Der Halbelf Eldar hingegen war Luft für ihn. Omoriel berichtete von den Diebstählen und bat Eilidiel um Hilfe. Der berichtete, dass die Jägerin Jadwine in letzter Zeit ein disharmonisches Lied von sich gab, was vielleicht mit den seltsamen Pflanzen zusammen hing. Und dann war da der Wind mit Drachenschwingen. Es schien ein Drache in der Gegend zu sein, etwas, was die Menschen nicht mitbekommen hatten.

Omoriel und Eilidiel spielten dann ganz in sich verloren ein Flötenduell. Sie erfuhr, dass er von einer Auelfensippe ausgestoßen worden war – wie sie selbst. Er hatte sich den Menschen angelehnt und hielt dennoch Abstand. So lebte er zwischen den Welten und zog häufig weiter. Eldar, der dem ganzen stille lauschte, wurde es irgendwann zu geblümt. Also wanderte er alleine ins Dorf zurück.

Derweil war in der Dorfschmiede ein rhythmisches Hämmern zu vernehmen. Rogal grüßte freundlich, doch Robosch nickte nur müde, ja er zitterte sogar. War es der Einfluss eines Drachengezüchts, mutmaßte Rogal? Robosch klagte ihnen, dass er zwar schlief, aber keine wirkliche Ruhe fand. Er seufzte, dass er unkonzentriert war und immer wieder Fehler machte. Seine Träume waren seltsam, aber er konnte sich nicht wirklich daran erinnern. Wohlmöglich konnte hier Alinde als Seelenwissende etwas bewirken, aber diese war mit Taya-zo gerade auf dem Weg zur Jägerin Jadwine.

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Gudrun
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Gudrun » So Feb 25, 2018 10:59 am

Ich muss mich leider für morgen abmelden, mich hat eine echt fiese Erkältung erwischt und leider kann bin ich beim übernächsten Mal auch nicht da.

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Jan_S
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Jan_S » So Feb 25, 2018 10:37 pm

da sinds noch drei spieler.
@gudrun: gute besserung. sehr schade, hatte für morgen ein paar nette sachen für deine hexe.

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Jan_S
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Jan_S » Mo Feb 26, 2018 2:57 pm

... und jetzt muss auch der sl die segel streichen.
ich hab etwas mit durchfall zu kämpfen.

weiter geht es dann hoffentlich am 12.3.

Dirk Düsedau
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Dirk Düsedau » Mo Feb 26, 2018 4:08 pm

Euch allen gute Besserung. Bis zum nächsten Mal. LG Dirk

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JuL
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von JuL » Mo Feb 26, 2018 6:48 pm

Saluton!

Auch vom mir allen eine gute Besserung!

Ad Aventuria!
JuL

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Stefanie
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Stefanie » Fr Mär 23, 2018 3:30 pm

Alinde war schließlich doch im Dorf geblieben. Sie kümmerte sich um den zwergischen Schmied Robosch, da dieser krank und obendrein leicht verwirrt war. Taya-zo war froh, dass ihn Eldar begleitete zur Jagdhütte von Jadwine. Laut dem Elfen Eilidiel hatte diese zuviel Spaß an der Jagd. Daher war es wohl kein Wunder, dass sie nicht zuhause war. Ihre Jagdhütte nebst einem kleinen Garten und einem Unterstand für die Kürschnerei lagen friedlich da.

Goldelstern

Zurück im Dorf suchten Rogal, Lares, Taya-zo und Eldar nun die Bestohlenen auf. Es war nun Ende Juni und drücken heiß am Koschgebirge. Es lag auch eine drückende Stimmung auf dem Gemüt der Dörfler – bestimmt von den nahenden namenlosen Tagen und auch den Diebstählen.

Da war die Bauernfamilie Hasenbrot. Denen war Mitte Juni eine Golddukate gestohlen worden – aus der Geldkatze. Die war im Bauernhaus gut verwahrt, aber wer die Familie kannte, mochte wohl um des Versteckes wissen. Zudem hatte die Tür kein wirkliches Schloss. Der gute Lares zeigte Mitleid und schenkte der Familie Geld für einen neuen Pflug. Diese bedankten sich überschwänglich, denn eigentlich hätte Robosch den Pflug ja reparieren sollen, aber der kam derweil nicht wirklich mit der Arbeit hinterher.

Die Familie Eichbusch betrieb die hiesige Käserei. Der Mutter war ihr goldener Praios-Talisman entwendet worden. Wann genau, das wusste sie nicht, nur dass sie das Kleinod das letzte Mal vor etwa anderthalb Wochengesehen hatte. Draußen berichtete die naseweise Tochter Rogal und Eldar beim Murmelspielen, dass sie nachts einmal aufgewacht war. Und da wäre der Zwerg Robosch durch das Dorf gelaufen – eher getorkelt und das mit weit offenen Augen. Zwerg Rogal rümpfte die Nase, denn Zwerge schlafwandelten nun mal nicht. Gedankenverloren gefühlte er seine Geldkatze – es fehlte eine Dukate, genau eine goldene Dukate. Das ging hier nicht mit rechten Dingen zu. Schon wollte er den Gaukler Eldar bezichtigen, da berichtete ihnen auch Lares, dass ihm plötzlich eine goldene Dukate fehlte. Nur Eldar und Taya-zo waren nicht ärmer geworden.

Zu guter letzt suchten Sie den Krämer Ettel Algerein auf. Dem war vor drei Tagen ein goldener Siegelring gestohlen worden. Der lag über Nacht immer auf dem Nachttisch. Seine Frau wusste noch von einem ominösen Schatten im Haus zu berichten. Aber sonst fiel ihnen nichts auf. Die Geldkassette, wohl verschlossen, war unberührt. Ja, und es war seltsam mit Robosch. Der Schmied stand seit gut zwei Wochen ziemlich neben sich.

Die orkische Himmelfahrts-Mission

Derweil verweilten die Auelfen Eilidiel und Omoriel in melancholischem Musizieren. Schließlich fasste der alte Eilidiel einen Entschluss und machte sich auf zu den Salamandersteinen auf der Suche nach einer Elfen-Sala, die ihn aufnehmen mochte. Omoriel hing noch eine Weile den Tönen nach, bis sie eine Dissonanz bemerkte. Von Ferne erklang orkisches Gegrunze, wohlmöglich eine Räuberbande. Sie hielten auf das Dorf zu.

Eilig hastete sie durch den Wald zurück zum Dorfplatz, wo sie den Gefährten berichtete. Diese informierten wiederum die Dorfvorsteherin Praiodane. Recke Rogal übernahm das Kommando und scheuchte die Dorfbewohner in die Taverne, die sie verrammeln sollten. Praiodane segnete die Helden noch, die sich dann in den Wald aufmachten.

An einem Hohlweg stellten sie die Orken – sieben an der Zahl. Lares vermochte sie zu belauschen. Sie waren tatsächlich mit Kurs auf Altenbrück, dort sollte „Brazorags Belohnung“ auf sie warten. Rogal erkannte, dass es sich um Stammesorks handelte aus dem fernen Orkland. Rogal stellte sich nun mit Lares mitten auf die Straße, während Eldar, Taya-zo und Omoriel im Dickicht lauerten.

Seltsamerweise blieben die Orks stehen, ihr Anführer grunzte etwas – „Wir wollen red…“ – leider auf Orkisch. Omoriel setzte ihren ersten Pfeil auf den Anführer, Eldar tat es ihr nach. Nun grunzte der Anführer etwas ungehaltener – „Macht sie platt!“ – natürlich wieder auf Orkisch. Lares seufzte, und Rogal rollte los.

Es entspannte sich nun ein recht ungleicher Kampf, denn Rogal und Lares waren gute Kämpfer, Eldar und Omoriel gute Schützen. Dazu vermochte der Zauberer Taya-zo den wackren Lares noch zu beschleunigen. Die sieben Orks – neben dem Anführer ein Schamane, zwei Schützen und drei Krieger, waren nicht ohne. Aber bald war der Anführer so gespickt, dass er floh. Gleiches wiederfuhr dem Schamanen, der bald am Boden lag. Schließlich raunzte Lares den verbliebenen Orken ein „Flieht ihr Narren!“ zu. Der Haufen rannte weg, hatte sich nur noch den schwer verletzten Anführer gegriffen. Vom sterbenden Schamanen erfuhren sie, dass ihnen der Gott Brazorag einen Traum von den Sternen geschickt hatte, sie sollten das Auge holen – hier in Altenbrück. Mithin hatten die Stammesorks eine Vision ihres obersten Gottes gehabt, den Himmelsstein zu holen. Bei dem konnte es sich um diesen seltsamen Stein handeln, den Praiodane im Dorfbach gefunden hatte. Leider war dieser nun samt der Praios-Steuertruhe gestohlen.

Nach nicht einmal einer Stunde waren sie wieder im Dorf – nur teilweise und das nur leicht verletzt. Die Dörfler waren verdutzt und freuten sich sehr, dass diese Gefahr vorbei war.

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Gudrun
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Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Gudrun » Fr Mär 23, 2018 4:03 pm

Vielen Dank für die tolle Zusammenfassung, da weiß ich ja was mich am Montag erwartet :D

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