Shadowrun 4te: The Big Easy

Stammtisch-Runden, die über mehrere Trimester gehen

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Roland
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Armands Kontakte

Beitrag von Roland » Mo Jun 14, 2010 12:15 pm

Armands Kontakte:

Thibodeaux - Cajun Clanchef, Fixer und Schmuggler (4/4), ein (bisschen) väterlicher Freund mit guten Verbindungen.

Professor Utonium - Hackerin und Armands Ex mit einem Faible für Cartoonserien der Jahrtausendwende (4/4)

Pierre Delisyeu (der leckere Pierre) - ehemals Odachloser, dann Imbissstandbetreiber und nun Herr eines wachsenden Imperiums zweifelhafter Imbisse. Armand verbunden, seit der ihm Mama Bonettes geheimes Gumbo Rezept verschafft hat. (3/4)
Zuletzt geändert von Roland am Mi Jul 14, 2010 8:14 am, insgesamt 1-mal geändert.

Martin
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Beitrag von Martin » So Jun 27, 2010 12:37 pm

Es wird weitergeschnüffelt, was sich als gar nicht so einfach erweist: die “lieben, unschuldigen Schulmädchen” haben nämlich den Ehrenkodex, sich nicht gegenseitig bei Erwachsenen zu verpetzen (so ähnlich wie die kriminelle Unterwelt auch...)

Quicksilver muß sich eine hanebüchene Geschichte anhören, wie Fayette von den Elfen aus Tir Taingire entführt wurde - oder waren die aus Tir Na Nog? Ein Wettbewerb der Elfenreiche im “Holde-Maiden-Entführern”? Sind die kichernden Mädchen wirklich so blöd?
Oder veralbern sie ihn nach allen Regeln der Kunst?
Auf manche Fragen will man eigentlich keine Antwort...

Aber dennoch läßt sich mit Geduld und Nervenstärke Verwertbares erfahren:

- Fayette hatte einen Freund namens Nick, der in der Jazzbar “Elby´s” aufspielt

- es gibt ein Bild von Nick – oh Freude! Schöner Götterfunken...
- Nick ist ein Elf – vermutlich aus Tir Taingire – oder Tir Na Nog – und hat Fayette...(siehe oben)
- Fayette ist bei einem ihrer Ausflüge erwischt und von Knight Errand zurückgebrahct worden. Direktor Banion ließ Fayette in der nahe gelegen Juzu Klinik untersuchen (Drogen, Schwangerschaften, Tätowierungen etc).
- Fayette mochte die Juzu Klinik nicht und könnte diesmal versucht haben, sich abzusetzen, um eine Nachuntersuchung zu vermeiden.

Mit diesen Informationen versehen ergreifen unsere furchtlosen Shadowrunner die Flucht... äh soll heißen: Sie gehen zur nächsten Operationsphase über.

Celine wird in ihrer Wohnung abgesetzt, der Rest wechselt die Kleidung und beschließt, sich die Jazzbar “Elby´s” mal näher anzusehen, um eine Spur zu Nick zu finden. Sean Fitzgerald hat allerdings bei seiner Wohnung eine unangenehme Begegnung: Captain of Detectives McCarthy und Lieutnant Thurmond statten ihm einen kleinen, freundlichen Besuch ab und geben ihm den freundlichen Rat, sich aus dem Fall herauszuhalten.

Lt. Thurmond kommandiert die SWAT Gruppe, die versuchte Seans Hackerfreund zu ermorden und Cpt McCarthy zerrte Sean wegen Meuterei vor gericht, als er den Mordbefehl verweigerte. Hier sind also noch alte Rechnungen zu begleichen...

“Elby´s” läßt sich leicht im French Quarter finden, hat aber geschlossen. Immerhin: auf der Website der Bar finden sich Ambientebilder und im Hintergrund ist Nick zu sehen – man ist also auf der richtigen Spur.

Die Spur wird noch besser: Ein Polizeikontakt hat mit Hilfe des Bildes Nick im Polizeicomputer gefunden.

James Raymond Riebeneck, alias Jimmy-Ray, alias Nick.
(Jimmy-Ray? Riebeneck? Kein Wunder, daß er sich Nick nennt.)

Nick hat ein längeres Vorstrafenregister, hauptsächlich kleinere Diebstähle, Betrügereien etc. Ein sauberes Früchtchen. Und eine Adresse – nichts wie hin!

Inzwischen hat Sean seinen Hackerfreund Data – der ihm da noch den einen oder anderen Gefallen schuldet, Stichwort: Lebensrettung – auf die Juzu Klinik angesetzte. Der ist davon nicht sonderlich begeistert, denn die Klinik gehört um einige Ecken herum Aztechnology, einem Megakon mit einem... gewissen... Ruf in der Shadowrunnergemeinde.
Das sind nicht die Art von Leuten, mit denen man sich anlegen möchte.

Dennoch wird sich Data mal still un dheimlich in den Juzu Computer hacken und nachsehen, was er so über die Klinik und Fayette finden kann. Still und heimlich dauert allerdings etwas.

Sean, Quicksilver und Armand statten inzwischen Nick´s Unterkunft im etwas heruntergekommenen Viertel Treme einen Besuch ab. Allerdings hatten auch andere bereits dieselbe Idee: Vor Ort treffen unsere drei Runner auf paramilitärische Aktivposten – der Konflikt ist ebenso kompromißlos wie brutal aber unentschieden.

Die Aktivposten nehmen Verluste hin (ein Toter, einer mit Taser betäubt) und Armand erbeutet das ComLink des Betäubten aber Sean und Quicksilver gehen im Sperrfeuer automatischer Waffen zu boden – und die Opposition erbeutet ihre ComLinks.

Immerhin werden die beiden von Doc Wagon geborgen: Ohne anpeilbares ComLink, ist sich das Rapid Response Team nicht sicher wer von den beiden kugeldurchlöcherten, blutüberströhmten und Fleischbrocken verteilenden Körpern ihr Klient ist und nimmt vorsichtshalber mal beide mit (saftige Rechnungen kann man auch hinterher noch an Überlebende stellen).

Die Aktivposten haben sich ebenfalls zurückgezogen und ihre Verluste mitgenommen.

Armand hingegen inspiziert nun die Wohnung von Nick – den Wohnungscomputer hat die Opposition beschlagnahmt aber Nick´s Kommunikation muß über eine Router im Haus gelaufen sein und in dessen Zwischenspeicher kann sich Armand´s Ex-Freundin Professor Utonium einhacken und noch Interessantes bergen.

Armand beschließt, sie aufzusuchen und mit ihr persönlich zu reden – da kann sie auch gleich das erbeutete Com Link untersuchen

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JimBob
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Beitrag von JimBob » So Jun 27, 2010 3:50 pm

Coole Story.

Ich kann mir richtig vorstellen, wie Martin "At the Movies" Schwall zu Höchstformen aufläuft.

Ich goblinisiere hier langsam vor Neid - sprich ich werd´grün :lol:

Gruß
JimBob

Tatjana

Beitrag von Tatjana » Fr Jul 09, 2010 10:14 pm

Celine hat unerwartet Besuch erhalten: die Nichte der Tante einer Bekannte ihrer Großmutter aus dem Dorf und musste sich ihre Leidensgeschichte anhören. Diese lebt seit einigen Jahren in NO, nun ist aber der Großonkel dritten Grades verstorben, ohne dass sie sich von ihm verabschieden konnte.

Celine wird daher Kontakt zu den Spirits aufnehmen, und diesen Geist noch einmal zu seiner Lieblingsnichte sprechen zu lassen. Dieses Ritual wird einige Vorbereitung brauchen.


Klartext: ich muss am Montag zu einem Termin nach Bielefeld und weiss nicht ob ich es pünktlich (und wenn die Bahn wieder mal Probleme hat überhaupt) schaffe, zu kommen.... :-( Sorry!

Martin
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Beitrag von Martin » So Jul 11, 2010 9:49 am

Es geht weiter:

Die Untersuchung des ComLinks ist nicht wirklich ergiebig: nachdem sich Armand eine konstruktive Kritik zu seinem Charakter hat anhören müssen, untersucht seine ex-Geliebte das ComLink und bevor es sich selbst sabotiert kann sie herausfinden, daß es zu der Extra Order Company gehört, einer rein aus Zwrgen bestehenden Söldnertruppe. Da allerdings keiner der beiden ein Militärexperte ist, fällt ihnen nichts weiteres dazu ein.

Da Sean Fitzgerald und Quicksilver erst mal für mindestens einne Tag im Krankenhaus von Doc Wagon (TM) liegen beschlie0t Armand, die Zeit zu nutzen und am Abend die Jazzbar “Elby´s” aufzusuchen und dort vileicht eine Spur zu Nick zu finden.

Aber Elby´s ist immer noch geschlossen, das kommt Armand seltsam vor und so bricht er durch eine Hintertür ein – und findet dort eine getarnt angebrachte Minikamera, die nicht so aussieht, als gehöre sie zum Sicherheitssystem der Bar. Im Inneren stellt er dann recht schnell fest, daß bereits jemand vor ihm da war: Der entwendete Haupt-Computer (im Zeitalter der Minielektronik ist der auch nicht größer als eine Thermosflasche) weist darauf hin – ebenso wie das gute Dutzend Leichen, die auf der Toillette gelagert und mit einem verwesungshemmenden Schaum besprüht wurden.

Armand genehmigt sich erst mal eine steifen Drink und ruft dann die Polizei. Die läßt erst mal auf sich warten und als endlich jemand Bar betritt sind es paramilitärischer Aktivposten, die die Bar nach allen Regeln der Kunst stürmen: Blendgranaten, Feuer aus schallgedämpften Waffen und zwei Gruppen, die einander Deckung geben.

Armand hechtet durch ein hohes Hinterfenster und versucht in der Menge der Touristen und Nachtschwärmer unterzutauchen wird aber hartnäckig verfolgt. Glücklicherweise kann die Opposition wegen der vielen Zeugen nicht offen vorgehen: Waffen werden unter Jacken und in braunen Papiertüten (wie sie normalerweise Schnapsflaschen enthalten) verborgen, schallgedämpfte Schüße werden aus dem Schatten von Seitengassen und Türöffnungen ausgetauscht und die Söldner ziehen ein immer engeres Netz um Armand. Erst als er die erbeutete Kamera (mit drahtrloser Übertragung und GPS) los wird, gelingt es ihm die Gegenseite abzuschütteln.

Inzwischen kommen Sean und Quiksilver im Krankenhaus zu sich und finden sich in unangenehmer Gesellschaft: Zwei Detectives der NOPS sind da und rechnen ihnen gerade vor, mit welchen Straftaten (die sind bei Shadowrunnern ja immer schnell gefunden) man sie wie lange wegsperren kann. Aber als die beiden so richtig schön in Fahrt kommen, betritt der juristische Besitand unserer beiden sysmpathischen Helden die Szene und das Krankenzimmer: eine junge, effinziente Frau, die nicht mal in einem schwarzen Kostum und bei 60% Luftfeuchtigkeit ins Schwitzen kommt.

Die beiden Detectives müssen die beiden Shadowrunner zähneknirschend ziehen lassen.

Sean und Quicksilver werden mit neuen ComLinks ausgestattet und in ein bereit stehendes Auto verfrachtet: Es gehört einem japanischen (?) Zwerg mit unaussprechlichem Namen, weswegen er auch unter dem Straßennamen “Fallen” bekannt ist (mehr oder minder).
Er hat seine Zen-Angel Sitzung (mit Biertrinken) abgebrochen um sich als Fahrer für sean zu verdingen.

Die ganze Gruppe trifft sich bei Armand, wo Celine mittels Heilungsmagie die beiden Verletzten wieder aufpäppelt – und sich anschließend von dem Entzug erholen muß, was erklärt warum sie an den nun folgenden, spannenden Abenteuern nicht teilnimmt.

Sean kontaktiert seinen Havckerfreund data ob er etwas über die Juzu Kilinik herausgefunden hat.
Er hat – das Gespräch wird untermalt von dem melodischen Hämmern automatischer Waffen, den Paukenschlägen von Explosionen und dem harmonisierenden Geschrei von Verwundeten und Sterbenden. Mit anderen Worten: Data steckt in der Klemme und unsere Helden in Fallens Lieferwagen eilen wie die Kavallerie zur Rettung.

Als sie in Treme – einem... ökonomisch unterbetreuten Viertel New Orleans – bei Datas Adresse eintreffen ist der Weg nicht schwer zu finden: Rauchschwaden, brennde Autos und tote Gangmitglieder weisen den Weg. Da, wo Datas Wohnung war, gähnt ein großes, qualmedndes Loch in der Hausfassade, ein Trupp Zwergensöldner sichert das Perimeter, während zwei andere Trupps in das Gebäude eindringen um den Job zu Ende zu bringen.
Der Perimerter-Trupp ortet Fallens Fahrzeug und leitet Abwehrmaßnahmen ein: Ein Hagel an Geschossen aus automatischen Waffen – Fallen reißt das Steuer herum, rammt in der Kehre einen Söldner (Kugeln tanzen über die Scheiben) und gibt gas: Die Gegenseite feuert mit einem tragbaren Raketenwerfer auf sie!
Glücklicherweise kann dem Geschoß ausgewichen und Data auf der Rückseite des Hauses aufgenommen werden.

Keinen Augenblick zu früh, schon stürmen paramilitärische Aktiva aus der Hintertür, Geschoßsalven und ein Granatwerfer raten zu raschen Aufbruch.

Diese Entwicklung stimmt niemanden wirklich glücklich: wer immer die Opposition ist, sie haben viel Geld und sind nicht gerade zimperlich!

Glücklicherweise kann Data etwas Licht in die Angelegenheit bringen, denn im Computernetz der Juzu Klinik hat er ein paar interessante Informationen gefunden:
MEDICAL DATA FILE

Subject: Anton VENESCU

Referred by: AZTECHNOLOGY Branch TLALOC-45

Symptoms:
Physical and emotional angst of a supernatural nature. Complications include a hallucinatory disorder induced by psychoactive chemicals ingested for ritual purposes.

Diagnosis:
Anton Venescu suffers from CDDS (Cacodemon Debt Default Syndrome).

Prognosis:
The patient´s condition stems from failure to perform a service he owes to certain beings of immaterial nature. Unless the patient can perform the requirements of his spirit, loss of sanity will develop, accompanied by apparitions of the aggrieved spirit, and ultimately, death.

Treatment:
Complete isolation from agents of the aggrieved spirit can retard the syndrome process.
However, subject Venescu must appease his spiritual enemy or face rapid progression of his condition.
Treatment will require location subject´s daughter and completion of the sacrifice.

Etiology:
Anton Venescu´s condition can be traced directly to a research project involving the application of peyote cactus in Conjuring. His research involved ocapatli, an extract used by the Native Americans of the Atzlan region.
Under the influence of ocapatli subject claims to have made contact with PATECATL, an immensely powerful spirit of archaic origin. As a condition of initiation into PATECATL´s mysteries, the subject bound himself to the sacrifice of a mother-daughter dryad.
Subject completed the first step, employing his wife in a scrificial capacity. However, the mother managed to smuggle the daughter away, misapropriating considerable company funds in the process and leaving the sacrifice incomplete.

Update:
Sacrificial subject has gone missing before treatment could be initiated, possibly due to interference by third party assets. Treatment must be complete within 66hrs or subject will suffer catastrophic failure.

Attached Memo 002

From: Dr. Arhill, Juzu Clinic

To: AZTECHNOLOGY Branch TLALOC-45

Re: Subject Anton VENESCU – continuation of research

Sirs,
I may have found a breakthrough in the case VENESCU. Research has been suspended due to the lack of a suitable subject. For several years now I have obeserved a girl at one of the local private schools as a potential candidate for the project.
She goes by the name of FAYETTE MEYERS and fits all the established criteria. Today I have actually examined subject Meyers and can assure you that she is indeed suitable for the purposes of the project. She is, without doubt, subject Venescu´s daughter.
I have scheduled subject Meyers for another examination in three months. If all goes well, we can complete the ritual then.


Attached Memo 003

From: Dr. Arhill, Juzu Clinic

To: CRUEL SUNLIGHT

Re: Venescu Research

Sirs,
bad news. Sources inform me that subject Meyers has disappeared, possibly as result of interference by a third party. Her location is currently unknown as is the identity of the interfering party. Accquisition of the subject will require company resources.


Update:

As per directive 233 subject is to be allowed to complete treatment under careful observation and documentation of effects.

Regardless of the outcome of the process, absolute deniability is imperative. Therefore all actions are to be taken through a cut-out SPEAK NO EVIL.

Mission point on this operation is codename MALICE with full operational authority.

Unknown third party assets seem to have taken an interest in sacrificial subject. Anticipating armed resistance of unknown order of magnitude SPEAK NO EVIL has secured the services of paramilitary assets.

To ensure operational secrecy an agreement has been reached with amenable assets within the New Orleans Police Services.

Authorized by: CRUEL SUNLIGHT


Martin
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Beitrag von Martin » So Jul 11, 2010 10:20 am

Ohne medizinische oder magische Experten ist sich keiner so wirklich sicher, was das bedeuten soll, aber eins ist mal klar: Fayette´s Wohlergehen ist ein Haufen Geld wert und die Absichten von Dr Arhill und Mr Venescu können die Runner teuer zu stehen kommen – eine völlig unakzeptable Aussicht.

Glücklicherweise hat ein Kontakt von Armand eine Spur gefunden: Granpa Thiebeaudeaux ist das Oberhaupt eines Cajun Clans mit guten (sehr guten!) Kontakten zu Schmugglern in den Bayous und die “Lazy Gators” haben ein Paar mitgenommen, das nach Fayette und Nick klang. Fallen hat selber gute Schmugglerkontakte und weiß wo die Lazies zu finden sind – oft genug an einer Anlegestelle in den Bayous wo auch Quicksilver schon Schaukämpfen als Touristenattraktion bestritten hat.

Und so ist es auch diesmal: Auf einer kleinen Insel in den Sümpfen treffen sich Schmuggler, Kleingangster und Touristen (letztere unter dem Schutz von schwerbewaffneten Sicherheitsteams von Knight Errand, Hard Corps etc) um Cajun Küche zu essen, Schwarzgebrannten zu kaufen und Schaukämpfen zuzusehen.

Quicksilver hat auch keinen Probleme, an einem neuen Kampf teilzunehmen (gegen einen Troll - die beiden sind ein eingespieltes Team und haben schon so manchen Kampf mit ihrem Impressario abgezogen und trottelige Touristen beim Wetten ausgenommen)

Sean und Armand amüsieren sich damit im Boot der Lazies eine Bombe anzubringen: Die Wache (ein Ork) schlummert friedlich vor sich hin, einen Schnapskrug im Arm; Den Wachen auf den Booten der Touristen ist das egal und die Wachen auf den Schmugglerbooten schließen eifrig Wetten ab (Merken es die Lazies? Wie stark ist die Bombe? Wann geht sie los?)

Inzwischen hat Fallen die Lazies zu einer Lokalrunde eingeladen und bemüht sich nach Kräften, aus ihnen verwendbare Informationen herauszulocken – nicht ganz einfach, da Fallen über das Charisma einer Pfütze Sumpfwasser verfügt.

Es werden mehrere Lokalrunden – je trunkener die Lazies werden, desto mehr sind sie bereit zu reden, aber desto weniger Sinn macht ihr trunkenes Geblubber. Seufz!

Trotzdem kann Fallen in Erfahrung bringen, daß Nick Fayette an die Lazies verkauft hat (so ein Tunichtgut!), denn er hat einen Kredithai/berufsmäßigen Mistkerl namens Little Pogo im Nacken, der nach Aussagen der (inzwischen stark betrunkenen) Lazies ein übler Kerl ist.
Die Lazies selber haben Fayette an das Haus der Blauen Lichter verkauft, auf Ketch´s Landing – einer alten Plantage in den Bayous, die nun als Schmugglernest eine zweite Blütezeit erlebt: Hier können Schmuggler ihre Waren zwischenlagern, umschlagen, tauschen, ihre Fahrzeuge reparieren lassen und im Haus der Blauen Lichter so richtig auf die Pauke hauen.

Da Fallen selber ein Schmuggler ist, kennt er natürlich den versteckten Weg dahin und wird von bewaffneten Wachen, Technikern und Hilfskräften auch freundlich empfangen.

Hier sieht sich Fallen allerdings in einer Zwickmühle: Lafayette ist an das Bordell verkauft worden und für ihre Rettung gibt es viel Geld. Andererseits will er es sich nicht mit der Bevölkerung von Ketch´s Landing verderben.
Auch die anderen sind von einem Handstreich nicht allzu begeistert: Im Kreuzfeuer könnte Fayette zu Schaden kommen.

Man einigt sich auf ein subtileres Vorgehen mit einem raffinierten Plan...

Nächste Sitzung: Blut in den Bayous!
Zuletzt geändert von Martin am So Jul 11, 2010 10:26 am, insgesamt 1-mal geändert.

Martin
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Beitrag von Martin » So Jul 11, 2010 10:25 am

Hier noch etwas Organisatorisches:

Am Montag fange ich einen neuen Job an - da weiß ich noch nicht, wann genau ich von da wegkomme.

Ebenso weiß ich nicht ob & in welchem Umfang es möglich sein wird e-mails zu versenden oder auf das Forum zu schauen.

Möglicherweise werde ich also später kommen ohne dies ankündigen zu können.

Falls etwas Negatives eintritt, werde ich versuchen, dies an JimBob zu kommunizieren, ansonsten sehen wir uns wie üblich.

Gute Grüße,
Martin

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Stefanie
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Beitrag von Stefanie » So Jul 11, 2010 10:28 pm

Gratuluation!!! :) :) :)

Olaf
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Quicksilvers Kontakt(e)

Beitrag von Olaf » Mo Jul 12, 2010 1:52 pm

Schieber (5/1)
Jean Paul Pierre Claude Charpentier (Vicomte de Condé de Bourbon), Elf
Pfandhauseigentümer, verleiht Geld auch ohne Sicherheiten gegen entsprechende Zinsen
Besitzt eine Anwaltslizenz, Honorarkonsul von Tir Taingire
Menschenposer

Er ist die erste Anlaufstelle in New Orleans gewesen und hatte ihm die ersten Jobs vermittelt.

Martin
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And they have a plan...

Beitrag von Martin » Di Jul 20, 2010 6:25 pm

Grob gesagt soll der Plan darin bestehen, den Geschäftsführer des Hauses der Blauen Lichter, Mr Bleu, davon zu überzeugen, daß Fayette mit den Aztechnology-Söldnern auf den Fersen ehr ein Verlustgeschäft ist und er sie schleunigst los werden möchte. Und die Runner sind genau die richtigen Leute dafür.

Die Ausführung des Plans wird in einem Anfall von Optimismus Fallen überlassen...
Armand bewacht das Boot (“Regel Nr 1: Immer eine schnelle Möglichkeit zum Abhauen haben!”), Sean suhlt sich in den Fleischtöpfen des Bordelles und Quicksilver erkundet unauffällig das Gelände. Mit Hilfe eines Bestechungsgeldes kann er auch in Erfahrung bringen, das Fayette tatsächlich hier gefangengehalten aber noch nicht an die Kundschaft vermietet wird, erst wenn sie richtig gefügig gemacht worden ist...

Fallen steht vor dem Problem, eine Audienz bei Mr Bleu zu erhalten – ein Bestechungsgeld verschafft sie ihm, aber ihr Erfolg ist zweifelhaft: Fallen ist gerade mal in der Lage eine halbwegs zusammenhängende Erzählung zwischen den Zähnen hervorzuwürgen, daß Aztechnology eine Söldnertruppe auf die Spur von Fayette gesetzt hat. Mr Bleu scheint nicht sonderlich beeindruckt (aber Leute in seinem Geschäft benötigen ja gute Pokerminen) und läßt Fallen wieder vor die Tür setzen.

Fallen beschließt Stufe 2 des Plans zu initieren: Per Fernsteuerung zündet er die im Boot der Lazy Gators angebrachte Bombe, um zu verdeutlichen, daß die Extra Order Company bereits Fayettes Spur aufgenommen hat. Daher befindet er sich schon bald wieder im Büro von Blue, der sich die Geschichte ein zweites mal erzählen läßt und nun deutliches interesse zeigt. Aber wiederum ist Fallen nicht in der Lage, dem Gespräch die gewünschte Wendung zu geben.
Bleu spendiert ihm immerhin eine Mahlzeit im Bordell-Restaurant (über Umwege hat eine von Piraten gekaperte Ladung Kobe Steaks ihren Weg ins Haus der Blauen Lichter gefunden). Dann hängt sich Bleu an seinen Kommunikator und versucht herauszufinden, wen er bei Aztechnology kontaktieren muß, um ein nettes, kleines Geschäftchen einzufädeln.

Zeit, zu Stufe 3 überzugehen: Einsatz von Fallens ferngesteuerten Drohnen, um einen Scheinangriff auf das Haus der Blauen Lichter zu fliegen.

Da Fallen seine Drohnen im VR Modus steuern möchte, ruft er Sean herbei, damit der über seinen Körper wacht – was Sean gerade nicht paßt, denn gerade als er sich seinen fleischlichen Gelüsten hemmungslos hingeben möchte wird in seine Sichtfeld eine Pop-Up Fenster eingeblendet: “You´ve got mail!”

Quicksilver hingegen hat sich inzwischen mit der Lage des Hauses vertraut gemacht und ist zum Schluß gekommen, daß Lafayette entweder im Keller oder im Obergeschoß gefangen gehalten wird. Und da hier in den Sümpfen Keller nicht sonderlich populär sind bleibt eigentlich nur das Obergeschoß. Nun, vorsichtshalber sieht er sich schon mal nach einem geigneten Weg dorthin um... eigentlich benötigt er nur eine kurze Ablenkung

Die stellt sich schneller ein als erwartet: Aus dem Mangrovensumpf kommen zwei bewaffnete Drohgnen gerast, lösen das Alarmsystem von Ketch´s Landing aus... zwei Orktechniker hasten zu einer getarnten Mikrowellenkanone Marke Eigenbau (“Das Ding wollte ich schon immer mal ausprobieren! *Brzzzrgllllbiep* “Äh- OK, das Design kann noch verbessert werden” “Ja es könnte zum Beispiel funktionieren!”)

Fallen feuert ein paar Salven Sprengmunition durch das gepanzerte Bürofenster von Bleu – den er glücklichewrweise verfehlt – und massakriert dessen zwei Leibwachen!

Quicksilver hat inwischen das Obergeschoß erreicht und huscht in ein Zimmer , um zwei Wachen auf dem Flur zu umgehen, als eine Abwehrrakete die angreifenden Drohnen verfehlt und in das Haus einschlägt – genau in das Zimmer, in dem sich Quicksilver versteckt!

Ein spektakulärer Feuerball schleudert Quicksilver in den Flur, wo er den Wachen qualmend und blutend vor die Füße fällt.

Der Plan hat immerhin Stufe 4 erreicht: Bleu ist mit dem Blut seiner Wachen bespritzt, von den Einschlägen halb betäubt und gibt so den Runnern tatsächlich den Befehl, Fayette wegzuschaffen: Auf der Touristeninsel, wo Quicksilver seine fingierten Schaukämpfe auszutragen pflegt, soll sie an andere Leute Bleus übergeben werden, die den Weitertransport übernehmen.

Die Runner erklären sich natürlich einverstanden – natürlich haben sie ganz andere Absichten und brausen mit Fayette (zur besseren Verwahrung mit Drogen ruhig gestellt und von den Runnern grob in die Bilge gepfercht) davon.

Aber schon bald tauchen aus den Bayous zwei Schnellboote auf und nehmen sie unter Beschuß: Die Extra Order Company hat ihre Spur aufgenommen!

Quicksilver deckt die Verfolger mit Shuriken ein. DieSöldner decken Quiksilver mit Salven aus modernen Waffen ein. Quicksilbver geht zu Boden.

Fallen fährt das MG seines Bootes aus und beschädigt ein Verfolgerboot, so daß es etwas zurückfällt. Hinter der nächsten Flußkehre benutzt Sean eine weitere Bombe, um das andere Boot in die Luft zu jagen – Trümmer und verkohlte Gliedmaßen regnen herab, ein qualmender Arm klatscht auf das Deck von Fallens Boot.

Der Triumph ist nur kurzlebig: Ein bewaffneter Hubschrauber hat sich der Jagd angeschlossen und sendet eine Botschaft an den Bordcomputer von Fallens Boot: Gegen Herausgabe von Fayette dürfen die Runner ungeschoren abziehen.

Erneut demonstriert Fallen, daß er kaum in der Lage ist, zwei Wörter aneinander zu fügen, aber dann hat er schon andere Sorgen – in der Botschaft der Söldner war ein Virus eingepackt, der den Bordcomputer des Bootes lahmlegt – damit funktioniert gar nichts mehr: kein Antrieb, keine Steuerung, keine Tarnung, keine Bordwaffen. Das Boot treibt hilflos im Wasser und der Hubschrauber öffnet seine Luken um einen schwerbewaffneten Stoßtrupp abzuseilen...

Fallen allerdings hat noch ein Ass im Ärmel – die Extra Order Company hat sich viel Mühe gegeben, den Bordcomputer seines Bootes auszuschalten... aber Fallens ComLink haben sie darüber glatt vergessen. Und das kontrolliert zwei bewaffnete Drohnen...

Knapp über den Baumwipfeln kommen die beiden Drohenne angerast, Sensoren erfassen das Ziel, die erste Salve trifft durch die offene Luke und richtet Verheerung unter den Söldnern an... der Pilot fliegt ein Ausweichmaneuver, der Stabilisator streift einen Baumwipfel und dann stürzt der Helikopter dem Boden entgegen.

Vollgestopft mit Treibstoff, Munition und Raketen – KA-BUM!

Die Stimmung unter den Runnern steigt rapide, als plötzlich das zweite, beschädigte Boot der Extra Order Company aufholt und um die Flußbiegung rauscht. Aber das erwartete Gefecht wird ersatzlos abgesagt: Die Söldner empfangen eine AR Nachricht und ziehen kommentarlos ab.

Nach dem ersten Freudentaumel (und der medizinischen Versorgung der Verletzten – ein Hoch auf den modernen MedKit!) stellen sich die ersten paranoiden Schübe ein: Was wenn bereits weitere Trupps im Hinterhalt liegen? Wenn die Zugänge zum Garden District überwacht werden?

Sean kontaktiert Mr Thatch und es wird ein diskreter Treffpunkt an einer Tankstelle an einer Landstraße außerhalb New Orleans vereinbart. Aber zur Vorsicht wird eine Ablenkung vereinbart: Sean ruft Ratface an und läßt sich von ihm eine Prostituierte beschaffen, die etwa so aussieht wie Fayette. Ein Treffpunkt wird ausgemacht und dort wartet Ratface mit einem Zuhälter und der Doppelgängerin. Ein ca. 14-jähriges, verängstigstes Mädchen. Daß die Runner sie fesseln und ihr eien Kapuze über den Kopf stülpen trägt nihct dazu bei, sie zu beruhigen. Der Kommentar des “Managers” auch nicht (“Fesselspiele kosten extra! Foltern kostet extra! Töten kostet extra!”).

Als die Runner abfahren hat Sean das eindeutige Gefühl, daß Ratface ihn für einen sexuellen Perversling hält...

In Fallens Bootshaus wird Fayette gegen ihre Doppelgängerin (“Künstlername”: Candy – wie originell) ausgetauscht. Denn das Bootshaus ist durchsucht, der Zentralcomputer gestohlen und einige Überwachungskameras hinterlassen worden – eindeutig die Handschrift der Extra Order Company.

Das nutzen die Runnere aus: Für die Kameras sieht es so aus, als würde Fayette (immer noch unter Drogen und mit einer Kapuze über dem Kopf) in Fallens Lieferwagen geladen und zum Treffpunkt gefahren – stattdessen fährt Fallen kreuz und quer über die Landstraßen während Sean mit einem anderen Auto Fayette zum echten Treffpunkt bringt.

Dort wird Fayette unter bewaffnetem Schutz von Medtechs in einen Hubschrauber verladen und ausgeflogen, während mit Sean abgerechnet wird: Er erhält eine Credstick mit der vereinbarten Prämie (NY 50.000,--) und einen 10.000,-- NY Bonus.

Fallen hingegen ist von Candy so genervt (nicht jeder läßt sich gerne von vermeintlichen Serienkillern durch die Gegend kutschieren), daß er sie niederschlägt, ausraubt und in den nächsten Straßengraben wirft...

Später treffen sich die Runner wieder um die Früchte ihrer Bemühungen zu teilen...

Sean kann sich ja mal dazu äußern, wie die Beute geteilt wird..
:twisted:

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