Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beiträge zu Spielrunden aus dem ersten Trimester 2018
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Roland
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Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von Roland » Sa Dez 23, 2017 11:47 pm

Shadowrun Anarchy ist eine besondere Version dieses Cyberpunk-Rollenspiels, die dem Grundsatz KISS - Keep It Simple Stupid - verfolgt. Nicht mehr stundenlanges Regel-Dreschen, nein, Rollenspiel pur. Wobei einige Buch-Regeln noch ein wenig mehr dem Spielfluss noch untergeordnet werden.

5 Reiselustige werden gesucht.
Charaktere können aus dem Anarchy-Regelwerk übernommen oder rasch selbst gebastelt werden.

Vielleicht war es für Euch Zeit für eine kleine Luftveränderung. Wie heißt es so schön nach einem etwas aus dem Ruder gelaufenen Job? "Aus den Augen, aus dem Sinn". Euer Schieber hat einen Job in Wien aufgetrieben. Wobei er meinte, dass der Job wohl auch in den wilden Osten führen könnte. Rumänien, genauer Siebenbürgen, auch bekannt als Transsilvanien.
Da war doch was? Wofür war die abgelegene Gegend noch berühmt? Hm, dem müsste man mal auf den Zahn fühlen.
Für einen guten Lohn, versteht sich.
Zuletzt geändert von Roland am Di Jan 02, 2018 3:27 pm, insgesamt 3-mal geändert.

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Roland
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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie

Beitrag von Roland » Di Dez 26, 2017 10:52 am

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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von OliverS » Mi Jan 03, 2018 11:10 am

Passt in die Wochentaktung und ich habe ein riesiges Shadowrundefizit.
Also SL_Prio für mich :twisted:

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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von Rosemarie » Do Jan 04, 2018 8:19 pm

Ich habe Blut geleckt!
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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von JuL » Fr Jan 05, 2018 11:29 pm

Saluton!

Ein bißchen neugierig wäre ich schon, wieviel regelärmer Anarchy ist, dawegen
meine dieswöchige Prio 2.

Ad, hm, Paxilli!
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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von Markus » Sa Jan 06, 2018 11:45 am

Hat mir gefallen-Mehr
Daher Woche A Prio1
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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von Ralph » Mo Jan 08, 2018 9:53 am

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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von Stefanie » Di Jan 09, 2018 1:16 pm

Shadowrun Anarchy hat sich gestern schon wieder bezahlt gemacht. Um 20:00 war der letzte Charakter erstellt und leicht hochgelevelt. Und wir sind ins Geschehen eingestiegen.

Wie gesagt, liegt der Schwerpunkt auf Storytelling. Würfel werden natürlich auch geschwungen.
Der Charakter kann gerne hier und da feingehobelt werden - wie gewünscht.

Von mir aus die Bitte, dass von den Run-Abenden jeweils kurze Zusammenfassungen gepostet werden hier im Thread.
Das hält die Erinnerung hoch und hilft denjenigen, die mal ausfallen.
Ideen und Pläne können natürlich auch hier breitgetreten werden.

Viele Dank und auf ein schönes Spiel. :)

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JimBob
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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von JimBob » Di Jan 09, 2018 2:32 pm

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Re: Roadtrip to Transylvania - Shadowrun Anarchy bei Stefanie - Woche A

Beitrag von OliverS » Di Jan 09, 2018 10:34 pm

Der erste Abend:

46 Jahre Seattle. Davon 39 alleine in den Barrens. Ich habe viel erlebt, viel gemacht und bin immer irgendwie durch gekommen. Ich war nie ein vollwertiges Mitglied der Crusher – einer der in Redmond ansässigen Orkgangs – aber man kennt und respektiert sich. Mein Schutzgeld habe ich in der 50ern bezahlt, als ich viele harte und wirklich heikle Runs für die Crusher durchgezogen habe. Und eine echte Gang ist wie eine Familie, die Alten werden respektiert. Ich bin alt, und ich kann mich auf meine Jungz verlassen. Aber ich will auch nicht, dass sie für mich unnötigerweise den Kopf hinhalten, darum musste ich nach meiner letzten Aktion einfach weg. Lone Star hätte sonst wohlmöglich zwei Dutzend Häuserblocks in unserem Revier dem Erdboden gleich gemacht. Ist ne lange Story, erzähl‘ ich vielleicht wann anders.

Also hat mein Schieber Giuliani mich nach Europa verfrachtet, genauer nach Wien. Nun muss ich gestehen, dass mein Wissen über Österreichs Hauptstadt noch aus meiner Schulzeit ist – und die endete ziemlich abrupt in der Nacht des Zorns 2039. Und in den vergangenen 39 Jahren hat sich eine Menge getan, viel weniger zum negativen als ich zunächst dachte. Die Wiener sind Metamenschen gegenüber aufgeschlossen, ob Runner oder Touri, als Ausländer ist man meist willkommen, Bier, Brezeln und Schnitzel würde ich sofort mit zurück nach Seattle nehmen wollen. Nur der Simultanübersetzer im Comlink ist völlig überfordert vom dem komischen Dialekt. Angeblich sprechen die Wiener ja Deutsch, aber stellt das blöde Ding bloß auf Österreichisch ein, sonst versteht ihr kein Wort.

Giuliani meinte, ich sollte mich an einem lauen Herbstabend im Spektakel einfinden und nach Zoo 13 fragen. Ich halte mich nicht für gebildet – American Football ist da natürlich eine Ausnahme - aber dass es in Wien 13 Zoos geben soll habe selbst ich nicht geglaubt. Und es hatte wirklich nichts mit Tieren zu tun, dazu gleich mehr. Wenn man eine neue Truppe für einen Run kennenlernen soll gibt es im Prinzip 3 Möglichkeiten. 1: Johnson wartet bis alle da sind und rückt dann mit dem Job raus. 2: Alle trudeln ein und Johnson zeigt sich schließlich. 3: Man wurde verarscht, wird über den Haufen geschossen, ausgeraubt, verschleppt, verprügelt und tut alles, um lebend aus der Sache raus zu kommen. Heute wurde Nr. 2 Serviert, zusammen mit Kühlem Bier und etwas, dass das Comlink mit Kasspatzln übersetzte. Sau lecker!

Nachdem ich kurze Zeit gewartet hatte tauchte Rasberry Jam auf, seines Zeichens Mensch. Genau habe ich noch nicht raus gefunden, wozu er zu gebrauchen ist, aber er hat ne Menge nützlicher Connections. Kommt auch aus Seattle und kann in Wien Knarren besorgen. Geiler Typ. Später kamen noch Dörtchen und Rodney dazu, sie ist menschliche Riggerin, er ein Trollschamane. Die beiden kennen sich wohl schon von ein oder mehreren früheren Jobs, in unserer Branche fragt man da ja gewöhnlich nicht so genau nach. Aber sie fährt auch gerne Harley und er hat immer einen guten Whisky dabei. Man kann den Leuten nicht in den Kopf schauen, aber ich denke, die sind sauber.

Unser Auftraggeber hatte uns schon einige Zeit beobachtet. Ein komisch aussehender Zwerg mit französischem Namen und Akzent. Mein Comlink spielte echt verrückt. Aber der Job klang machbar. Zoo 13 steht für einen Magierorden – besser gesagt stand, wenn unser Johnson recht hat. In ihrem Hauptquartier in Baaßen, einer alten Kirche, soll es einen Unfall mit dem HMHV-Virus gegeben haben. Ich kenne dieses Virus schon aus Seattle, in den 40er und 50er Jahren hat es dort zu einer Ghoulplage geführt. Einfach nicht beißen lassen hilft. Allerdings gibt es noch andere Varianten von diesem Virus, welches Metamenschen in Vampire, Wendigo, Nosferatu und andere Dinge mutieren lässt. Aber hey, nicht beißen lassen hilft hier sicher auch. Versteht mich nicht falsch, ich habe 5 Jahre lang Ghoule gejagt, zeitweise gab es 500 Nuyen pro Ghoulkopf in Seattle, und ich habe mir eine goldene Nase verdient. Aber ich hatte bei jedem einzelnen Ghoul echt schiss, dass etwas schief geht und ich plötzlich auf der anderen Seite der Nahrungskette stehe. Genauso ist es jetzt. Aber Panik schieben hilft einfach nicht.

Wir sollen also nach Baaßen, gucken welche Aufzeichnungen von den Experimenten noch übrig sind und diese beschaffen. Dafür gibt es 5000 ¥ á Nase plus 2000 Spesen. Und wir dürfen alles behalten, was wir außer den Aufzeichnungen noch finden. Klingt erst einmal fair. Die Spesen brauchten wir auch für entsprechende Ausrüstung. Rodney hatte die Idee, sich beim lokalen Priesterdealer ein Fass Weihwasser zu organisieren, hätte ich auch selber drauf kommen können. Zusammen mit einigen von Dörtchen gepimpten Supersoaker aus dem Toys “R” Us könnte ich mir vorstellen, dass wir damit schon ein gutes Arsenal gegen die meisten Mutierten haben. Ansonsten konnte Rasberry Jam einen Schieber auftreiben, der Blendgranaten und Silbermunition im Angebot hatte. Ich sag ja, der Kerl ist zu was zu gebrauchen. Und ich stehe nun mal eher auf diese ganz mudanen Dinge.

Und so sitzen wir nun in Dörtchens Van, fahren gen Osten und unsere Riggerin braut einen Knoblauchschnaps, dessen Geruch ein Stinktier auf 5km gegen den Wind in die Flucht schlägt. Rodney hält mit einem gut getorftem Whisky dagegen, je mehr wir davon trinken, desto eher ist es aus zu halten. Aber soziale Interkation fällt die nächsten Tage wohl aus.

Demnächst mehr von unserer Truppe und unserem Run.
Euer Rusty

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