Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beiträge zu Spielrunden aus dem ersten Trimester 2018
Benutzeravatar
Gudrun
Beiträge: 298
Registriert: Mi Aug 03, 2011 10:28 am

Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Gudrun » So Feb 11, 2018 8:01 pm

Auch von mir vielen Dank, Stefanie :-)

jan_k
Beiträge: 180
Registriert: Di Jan 18, 2011 7:27 pm

Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von jan_k » Mo Feb 12, 2018 5:59 pm

Die Jans sind unterwegs!

Benutzeravatar
Stefanie
Beiträge: 1560
Registriert: Mi Feb 21, 2007 11:39 pm
Wohnort: Düsseldorf

Re: Offenbarung des Himmels - DSA 5 bei Jan_S - Woche B

Beitrag von Stefanie » Di Feb 20, 2018 2:22 pm

Der tapfere Recke Lares aus Weiden war ebenfalls auf der Wanderung. Ihn zog es gen Gareth. Aber nun hatte er sich verlaufen und war im Kosch-Gebirge gelandet. Unverzagt marschierte er einem leicht bewaldeten Weg entlang, als eine Handvoll Goblins heranschnaufte. Sie waren teils verletzt und wirkten recht desolat. Freundlich fragte Lares sie in der Goblinsprache nach dem Weg, was sie aber auf die Idee brachte, doch endlich irgendwen überfallen zu können. Schon drangen sie auf den verdutzten Lares ein, der sich eher schlecht als recht zu wehren wusste. Diesen Lärm vernahmen die anderen, und Omoriel schickte einen Pfeil zur Hilfe. Taya-zo bedrohte sie auf Goblinisch. Da nahm der Goblinhaufen endgültig reißaus.

Gemeinsam führte die Schafhirtin Irmi sie nach Altenbrück. Das Dorf erreichten sie zur Abenddämmerung. Von den Dorfvorsteherinnen, der Wirtin Gunelde und der Praios-Geweihten Praionde, wurden sie ob ihrer mutigen Taten herzlich willkommen geheißen und ins Gasthaus eingeladen. Hier lebten wirklich Menschen und Zwerge zusammen. Geschichten und Legenden wurden ausgetauscht. Auch Rogal kam aus sich heraus und erzählte von seinem verbrannten Gesicht. Hier hatte er nämlich in einer Schlacht, wo auch Lares Großvater mitgekämpft hatte, eine Familie aus einer Feuersbrunst gerettet und dafür nur einen Rüffel sich eingehandelt. Denn das hatte ja nicht Befehl gehört. Kein Wunder, dass der Zwerg so mürrisch war. Und Eldars Wildsau wurde für das Lichtfest vor den Namenlosen Tagen vorbereitet. Eldar gab sich dann auch gut dem Rausch hin. Die Köchin war übrigens auch eine Zwergin, genauso wie der Schmied Robosch. Der schien auch verliebt zu sein, fragte sich nur, in wen.

Morgen war aber der Tag der Zehntzahlung, was die hiesige Steuer an die Obrigkeit ausmachte. Praionde würde sie wie immer eintreiben. Es war der 29. Juni. Nach einem deftigen Frühstück waren auch die Gefährten zum Ritus in den Praios-Schrein eingeladen. Doch dann kam Praionde ganz aufgelöst – die Zehnttruhe war gestohlen. Im allgemeinen Dorf-Aufruhr bekamen sie mit, dass es in der letzten Zeit mehrere Diebstähle gegeben hatte. Dazu fing es auch noch an zu regnen. Und wohlmöglich würde in zwei Tagen die Welt untergehen – die Namenlosen Tage drohten.

Flehentlich bat Praionde die wackeren Abenteurer zur Hilfe. Und natürlich war Recke Lares sofort bereit, denn das war ja Rondra-gefällig. Der Rest der Gefährten machte mehr oder weniger freudig mit. Praionde berichtet, dass der Familie Hasenbrodt eine goldene Dukate gestohlen worden war, der Familie Eichbusch ein goldener Praios-Talisman und dem Krämer Ettel Algereim ein goldener Siegelring. Die Zehntruhe war schwer und mit Kosch-Basalt ausgekleidet. Wohl 3.000 Münzen waren bereits gesammelt worden. Und nun war sie aus dem Praiosschrein aus dem schweren Schrank gestohlen worden. Neben den Münzen hatte Praionde hier noch einen Kohlkopf großen Klumpen Meteoreisen aufbewahrt, den sie vor kurzem im Dorfbach Baumel gefunden hatte.

Als Verdächtige hatte die gestrenge Praionde zwei außerhalb des Dorfes lebende ausgemacht – die Jägerin Jadwine und den Elf Eilidiel. Dazu verhielt sich auch der Schmied und Zwerg Robosch seltsam, weil unausgeschlafen und unzuverlässig in seiner Arbeit.

Die Gefährten ließe sich zunächst den Praios-Schrein im Norden des Dorfes zeigen. In einem Seitenflügel neben dem Ingerimm-Schrein war in einem Seitenflügel die Sakristei für die Geweihte. Der Schrank war nicht beschädigt, auch gab es keine Schleifspuren von einer schweren Truhe. Nur die Spur eines Handkarren war zu sehen, aber die verlief sich auf dem Dorfplatz.

Sie teilten sich nun auf, denn die Zeit bis zur Ankunft des Namenlosen drängte. Omoriel und Eldar wollten den Elf Eilidiel aufsuchen, Rogal und sein neuer Schüler Lares wollten zum Zwerg Robosch. Blieben noch Alinde und Taya-zo zur Jägerin Jadwine.

Eldar und Omoriel wanderten aus dem Dorf heraus durch ein Waldgehölz. Auf einer Lichtung hatte der Elf Eilidiel unter einem Baldachim sein Lager aufgeschlagen. Er war sehr hager und weißhaarig. Wie er Omoriel sah, wirkte er einen Banbaladin-Zauber, einen Freundschaftszauber auf die Elfe. Der Halbelf Eldar hingegen war Luft für ihn. Omoriel berichtete von den Diebstählen und bat Eilidiel um Hilfe. Der berichtete, dass die Jägerin Jadwine in letzter Zeit ein disharmonisches Lied von sich gab, was vielleicht mit den seltsamen Pflanzen zusammen hing. Und dann war da der Wind mit Drachenschwingen. Es schien ein Drache in der Gegend zu sein, etwas, was die Menschen nicht mitbekommen hatten.

Omoriel und Eilidiel spielten dann ganz in sich verloren ein Flötenduell. Sie erfuhr, dass er von einer Auelfensippe ausgestoßen worden war – wie sie selbst. Er hatte sich den Menschen angelehnt und hielt dennoch Abstand. So lebte er zwischen den Welten und zog häufig weiter. Eldar, der dem ganzen stille lauschte, wurde es irgendwann zu geblümt. Also wanderte er alleine ins Dorf zurück.

Derweil war in der Dorfschmiede ein rhythmisches Hämmern zu vernehmen. Rogal grüßte freundlich, doch Robosch nickte nur müde, ja er zitterte sogar. War es der Einfluss eines Drachengezüchts, mutmaßte Rogal? Robosch klagte ihnen, dass er zwar schlief, aber keine wirkliche Ruhe fand. Er seufzte, dass er unkonzentriert war und immer wieder Fehler machte. Seine Träume waren seltsam, aber er konnte sich nicht wirklich daran erinnern. Wohlmöglich konnte hier Alinde als Seelenwissende etwas bewirken, aber diese war mit Taya-zo gerade auf dem Weg zur Jägerin Jadwine.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast